Über uns

Das Haus Weidenau in München-Bogenhausen entstand 1978. In Weidenau begannen Mitglieder der katholischen Prälatur Opus Dei zusammen mit anderen Bürgern aus München und Umgebung eine Initiative von weitgefaßtem geistlichen und kulturellen Zuschnitt.

Ein Leitgedanke stand dabei im Mittelpunkt: Weidenau sollte eine Art geistliche Tankstelle werden, wo Katholiken wie Nicht-Katholiken einen direkten, persönlichen und praxisorientierten Zugang zu einem christlichen Lebensentwurf gewinnen können, der sich im Berufs- und Familienleben verwirklicht.

Als ein Knoten im Netz der kulturellen Kommunikation fördert Weidenau zugleich die Verantwortlichkeit des Einzelnen in Familie, Beruf und Gesellschaft. Fachreferate und öffentliche Vorträge helfen beim Erfahrungsaustausch zu Kunst und Politik, Wirtschaft, Ethik und anderen Fragenkreisen des modernen Zusammenlebens. Die Veranstaltungen sind offen für alle, unabhängig vom kulturellen Herkommen und religiösen Bekenntnis.

Weidenau bietet dazu Vortragsreihen, Glaubensgespräche und Zeiten der Besinnung, die den Zugang zu Gebet und Sakramenten ebnen. Ein Seelsorger steht jedem für persönliche Beratung zur Verfügung. Für Zeiten der Besinnung oder Fortbildungstagungen nutzt Weidenau darüber hinaus das Tagungshaus Zieglerhof im Ammergebirge bei Ettal.

Ein Leitungsteam koordiniert die ehrenamtlichen Helfer von Weidenau. Träger von Weidenau ist die als gemeinnützig anerkannte Studentische Kulturgemeinschaft e.V., Bonn. Die Prälatur Opus Dei hat die Verantwortung für die christliche Ausrichtung übernommen. Finanziell ist Weidenau als selbständige Bildungseinrichtung auf Spenden angewiesen.

Unterstützung

Historisches

Besuch von Joseph Kardinal Ratzinger

Im Oktober 1981 besuchte uns Kardinal Joseph Ratzinger in Weidenau vor seiner Übersiedelung nach Rom. Er war insgesamt vier Stunden bei uns. Zunächst zeigten wir ihm das Haus und stellten ihm alle anwesenden Personen vor. Dann feierte er die Heilige Messe in unserer Kapelle. Bei der Predigt griff er die Gedanken und Mitteilungen auf, die wir ihm im Gespräch gemacht hatten und band sie gewissermaßen zu einem Strauß zusammen, den er uns übergab. Alle waren beeindruckt von der menschlichen und intellektuellen Ausstrahlungskraft des damaligen Kardinals Ratzinger und späteren Papstes Benedikt XVI., die geprägt war von großer Geisteskraft, aber auch von Demut und Einfachheit.

Aus den Erinnerungen von Dr. Joachim Heisel